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Abenteuer Hausbootferien Irland

Autorenbild: Daniel Allemann
Daniel Allemann
20. Aug.
3 Min. Lesezeit

Die Reise startete mit einem Flug der Aer Lingus von Zürich nach Dublin. Anschliessend ging es mit einem zweistündigen Transfer weiter nach Carrick-on-Shannon. Der Check-in für unser Hausboot verlief schnell und unkompliziert. Danach bezogen wir unser Tipperary-Boot und bekamen eine kurze Einführung in die Bedienung des Schiffes. Leider fiel diese Einführung etwas gar kurz aus, sodass wir die ersten beiden Tage die Kniffe des Bootlenkens und die verschiedenen Manöver mehr oder weniger selbst erlernen mussten. Da wir zu viert auf dem Schiff waren, gelang uns dies aber erstaunlich gut.


Das Schönste am Hausbootfahren war jedoch nicht nur das Abenteuer selbst, sondern auch die Ruhe und Erholung auf dem River Shannon. Wir waren langsam unterwegs und konnten die wunderschöne, sehr grüne Landschaft Irlands in aller Ruhe geniessen. Immer wieder entdeckten wir am Ufer Kuhherden oder Pferde, die neugierig zu unserem vorbeifahrenden Hausboot herüberschauten. Auf den Wasserwegen herrschte nur wenig Verkehr, sodass wir oft das Gefühl hatten, ganz für uns allein unterwegs zu sein. Das Wetter zeigte sich dabei typisch irisch: wechselhaft, zwischendurch sonnig, dann wieder bewölkt oder mit einem kurzen Regenschauer – eben Irland, wie man es sich vorstellt.


Zuerst fuhren wir nach Norden zum Lough Key und zu dessen wunderschönem Wald mit der Feenbrücke und einem Baum, in den man quasi hineinlaufen konnte. Die Stadt Boyle haben wir ebenfalls von da auch besucht und sind zum ersten Mal Bus gefahren.


Weiter ging die Reise südwärts, wieder an Carrick-on-Shannon vorbei, durch den schmalen Jamestown Canal nach Dromod und Lanesborough. Danach folgte die erste Überquerung des Lough Ree, eines grösseren Sees entlang des Shannon, bis nach Athlone. In dieser Stadt blieben wir zwei Nächte, da wir von dort aus mit dem Zug einen Tagesausflug nach Galway machten.


Anschliessend fuhren wir bis zum südlichsten Punkt unserer Reise nach Banagher. Auf dem Weg dorthin besuchten wir die beeindruckende Klosteranlage von Clonmacnoise. 

Am späteren Nachmittag und am Abend durfte natürlich jeweils ein Besuch in einem lokalen Pub mit Live-Musik nicht fehlen. In Banagher ist dabei besonders das JJ Houghs Singing Pub zu erwähnen. Von aussen und auch nach dem Eintreten sah dieses Pub zunächst ganz normal aus. Doch dahinter verbarg sich ein riesiger Garten mit weiteren Hallen, in denen Bands und ein DJ für Stimmung sorgten.


Wieder auf dem Weg in Richtung Norden fuhren wir zunächst auf dem River Suck bis nach Ballinasloe. Danach besuchten wir Shannonbridge und Roosky, bevor wir wieder in Carrick-on-Shannon übernachteten.


Zum Abschluss unserer zweiwöchigen Reise auf dem Shannon wollten wir noch bis zum Acres Lake fahren und von dort aus in Drumshanbo die Shed Distillery besuchen. Bei der Bootsübernahme hatte man uns gesagt, dass wir mit unserem Schiff bis dorthin fahren könnten. Leider stellte sich heraus, dass unser Kahn für die Schleuse und den Kanal doch zu breit war. Beim Schild «End of Navigation» mussten wir deshalb umkehren und in Leitrim übernachten. Von dort aus konnten wir die Shed Distillery jedoch problemlos mit dem Bus erreichen und an der bereits gebuchten Tour teilnehmen.


Die letzten Tage und Nacht verbrachten wir dann in Dublin. Dort besuchten wir das Guinness Storehouse, die St Patrick’s Cathedral und das Trinity College. Zum Abschluss durfte natürlich auch das letzte Pint und der Irish Coffee in der Church Café Bar nicht fehlen.


Sláinte!


Nicht verpassen:

Fairy Bridge am Lough Key


Pubbesuch mit Irischer Musik 


Destillery Besuch in Drumshanbo


Guiness Storehouse in Dublin




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